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Humanitäre Hilfe

Sturmwolke am dunklen Himmel

Humanitäre Hilfe bei Katastrophen, © GIZ La Paz

Artikel

Die humanitäre Hilfe im Ausland ist Ausdruck unserer Solidarität mit betroffenen Menschen in akuten Notlagen.

In humanitären Krisen kann das Auswärtige Amt schnell und flexibel über die Botschaft oder die GIZ als Durchführungsorganisation, das Rote Kreuz, Caritas oder andere deutsche Nichtregierungsorganisationen Mittel zur Durchführung humanitärer Hilfsmaßnahmen zur Verfügung stellen und damit bedarfsorientiert Hilfe leisten. Die humanitäre Hilfe im Ausland ist Ausdruck unserer Solidarität mit betroffenen Menschen in akuten Notlagen. Sie umfasst die Maßnahmen der Not-, Sofort- und Übergangshilfe sowie der humanitären Katastrophenvorsorge, einschließlich Preparedness.

Zuletzt hat die Botschaft im Februar 2014, anlässlich der verheerenden Überschwemmungen im Land, im besonders schwer betroffenen Gebiet von Rurrenabaque und Umgebung den Kauf und die Verteilung von Medikamenten und Wasseraufbereitungstabletten im Wert von 50.000 Euro realisiert. Das Botschaftsprojekt wurde in Koordination mit einer deutschen Entwicklungshelferin und zwei deutschen Medizinern durchgeführt, die bei der Stadt Rurrenabaque bzw. im dortigen Krankenhaus arbeiteten.

Beispiele der letzten Jahre für Maßnahmen der humanitären Hilfe in Bolivien

Überschwemmungen in Reyes und Rurrenabaque 2014:

Kauf von Lebensmitteln auf Bitten der Bürgermeister, um die unmittelbaren Auswirkungen auf die Bevölkerung abzumildern. Von der Botschaft in Zusammenarbeit mit Entwicklungshelferinnen des damaligen DED durchgeführt.

Des Weiteren hat Deutschland einen großen Anteil an Hilfsmaßnahmen der Generaldirektion für Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission ECHO, die Opfern von Naturkatastrophen und Kriegen finanzielle Hilfe leistet.

Katastrophaler Februar 2011 in La Paz - Erdrutsche ohne menschliche Verluste:
In Abstimmung mit der Stadtverwaltung von La Paz wird die Entscheidung getroffen, den betroffenen Familien zu helfen. Über Caritas werden Hygiene-Kits verteilt und 50 Übergangshäuser in Callapa und Alto San Antonio errichtet.

Die Kältewelle greift die Gegend um den See Popóo/Oruro an, wo die Opfer Nahrungsmittel, Decken und Hygiene-Sets im Wert von insgesamt 220.000 Euro erhalten.

Auswirkungen des Klimawandels – Kältewelle im Juli 2010:
Die Deutsche Welthungerhilfe (Agro Acción Alemana) trug mit 45.000 Euro aus dem Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dazu bei, die Auswirkungen der extremen Kälte in der ländlichen Region von Cochabamba durch den Kauf von Wolldecken und Regencapes zu lindern.

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